Von Stralsund in die Welt

Ostsee-Zeitung vom 22. Dezember 2011

Buch von Birgit Berndt beleuchtet die Geschichte der Spielkarten-Produktion.

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Christin Löffler, Mitarbeiterin der Spielkartenfabrik, mit einer Reprintausgabe des aus dem Jahr 1860 stammenden Jagdblattes. Das wieder aufgelegte historische Kartenspiel wurde erstmals auf dem Kunstmarkt im Speicher am Katharinenberg vorgestellt und zum Verkauf angeboten.

Foto: Christian Rödel


Stralsund – Noch rechtzeitig vor dem Ende des Weihnachtsgeschäftes erschien im Druck-und Verlagshaus Kruse ein Buch mit dem Titel „Ein gemischtes Blatt.Auf den Spuren der Spielkarten“. Autorin ist Birgit Berndt, die es 2009 an die Ostseeküste unweit von Stralsund verschlug und die als freie Referentin, Autorin und Künstlerin tätig ist. Über Monate hinweg saß sie im Stadtarchiv und recherchierte akribisch alle historischen Quellen zur Geschichte der Spielkartenproduktion in Stralsund. Im Ergebnis ihrer Studien entstand ein Buch, das nicht nur die Historie der Herstellung von Spielkarten in der alten Hansestadt zum Inhalt hat. Vielmehr kann man dieses, stets verständlich und unterhaltsam geschriebene Buch als kleine Kulturgeschichte der Spielkarten bezeichnen. So beginnt die Autorin mit Ausführungen über den Ursprung der Spielkarten und betrachtet deren Formen, Farben und Symbole sowie die Berufe rund um die Spielkarte. Im Hauptteil schildert sie dann ausführlich die Geschichte der Stralsunder Spielkartenproduktion. Dem schließt sich die Darstellung interessanter Aspekte rund um die Kartenspieler, zur Entwicklung der Rückseiten, zur Verpackung – wer denkt schon an eine solche Thematik –und zu den Spielkarten in anderen Ländern an. Am Ende des insgesamt 113 Seiten umfassenden Bandes geht Birgit Berndt ausführlich auf die neue Spielkartenfabrik ein, die der Förderverein Jugendkunst seit 2009 im Speicher auf dem Katharinenberg betreibt. Ein populär-wissenschaftlich geschriebenes Buch lebt natürlich nicht nur von seinem Inhalt, sondern ebenso von seiner Gestaltung. Und die ist dem Grafiker Jörg Matuschat in hervorragender Weise gelungen. Schon beim Durchblättern stellt der Band eine wahre Augenweide dar. Fotos aus der Vergangenheit und der Gegenwart und natürlich Abbildungen von Spielkarten aus allen Zeitepochen und aller Couleur werden sicherlich viele Leser veranlassen, dieses Buch öfter in die Hand zu nehmen. Stralsund war, und das muss immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden, einst die Spielkartenstadt Deutschlands schlechthin. Die Geschichte der Spielkartenproduktion am Strelasund begann schon 1765. Damals erhielt der Graveur Caspar Kern die alleinige Konzessionfür die Herstellung von Spielkarten. Am 1. Oktober 1872 schlossen sich drei Stralsunder Spielkartenproduzenten zusammen und gründeten die Vereinigten Stralsunder Spielkartenfabriken AG. Zunächst verblieb die Produktion in den einzelnen Gebäuden. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts erfolgte dann die Konzentration auf Gebäude an der Ecke Knieperwall, Am Kütertor. Ein neues Druckhaus entstand in den Jahren 1911/12 auf dem Grundstück in der Heilgeiststraße 2/3, an dessen Fassade noch heute die Farben des deutschen Blattes zu sehen sind. 1931 endete die Erfolgsgeschichte der Stralsunder Fabrik abrupt. Die Stadtverwaltung hatte gegen die Entrichtung eines neuen Fabrikgebäudes am Kütertor gestimmt. Voller Verärgerung teilte die Direktion mit, dass sie ihre Zelte in Stralsund abbrechen und mit Mann und Maus gen Altenburg ziehen werde. Das Spielkarten-Buch, das sicher auch überregional Furore machen wird, ist inden Weiland-Buchhandlungen und im Druck- und Verlagshaus Kruse, Stralsund, Frankenstraße 53, erhältlich.

Andreas Neumerkel

Franzburg hat wieder seinen Kalender

Ostsee-Zeitung vom 10. November 2011

Thomas Brandenburg hat auch für 2012 wieder einen Franzburg-Kalender herausgebracht. Foto: R. Amler

Thomas Brandenburg hat auch für 2012 wieder einen Franzburg-Kalender herausgebracht.

Foto: R. Amler

Franzburg – Er ist ein Spaziergang durchs alte und neue Franzburg und somit auch eine Reminiszenz an die jahrhundertealte Geschichte jenes Ortes, der nächstes Jahr sein 425 Jubiläum feiert. Die Rede ist vom Stadtkalender 2012. Versicherungsmakler Thomas Brandenburg hat ihn wieder in bewährter Zusammenarbeit mit dem Stralsunder Unternehmen Digitaldruck Kruse herausgebracht. Den Kalender kann man an vier Stellen kaufen: je zwei Mal in Franzburg und Stralsund. Für den Versicherungsmakler ist es bereits das vierte Mal, dass er sich mit einem solchen Druckwerk auf den Markt begibt. Neu an seiner 2012er-Auflage ist, dass diesmal alte und neue Aufnahmen gegenübergestellt wurden. „So sieht jeder auf den ersten Blick, was sich in der alten Kreisstadt alles verändert hat“, sagt der Mann. Und das ist eine ganze Menge. Wer, außer den alten Franzburgern, weiß zum Beispiel, dass an jener Stelle, wo heute der Edeka- Markt steht, früher einmal der Franzburger Bahnhof stand. Im Jahre 1900 hatte die damals nicht unbedeutende pommersche Stadt nämlich einen Kleinbahnanschluss erhalten, der ein Jahr später nach Tribsees verlängert wurde. Thomas Brandenburg ist seit Jahren passionierter Ansichtskartensammler. Er hat sich auf den Raum Franzburg-Richtenberg spezialisiert. Wieviele Karten er genau hat, will er nicht verraten. „Es sind aber schon eine Menge“,verrät er. Es seien früher viele Postkarten gedruckt worden, erklärt er. Immer seien die Motive von vielen verschiedenen Standorten aufgenommen worden. So auch der Markt. Im 2012er-Kalender präsentiert Thomas Brandenburg eine Aufnahme, die ebenfallsumdieWendevom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden sein dürfte. Darauf ist deutlich das alte Denkmal vorm Rathaus zu erkennen, das aus einer Säule und vier Steinen bestand, die jene Städte in Pommern symbolisierten, die damals vom Kreis Franzburg aus mitverwaltet wurden. Eine andere Aufnahme zeigt einen Blick in die Lange Straße, die sich an dieser Stelle, so scheint es zumindest, nur im Namen verändert hat. Heute heißt sie Ernst-Thälmann- Straße. Ebenso fast unverändert wirkt ein Blick aufs alte Seminar. Nur mit dem Unterschied, dass damals hier wirklich ein Lehrerseminar bestand, das übrigens 1853 von Greifswald hierher gekommen. Heute steht der bis 2008 als Gymnasiumbetriebene repräsentative Backsteinbau leider leer. Er war letztes Jahr im Dezember von einer Privatperson ersteigert worden. Zum Stadtjubiläum, das Franzburg im Juni 2012 auch mit einem historischen Festumzug begehen will, sollen übrigens wieder Postkarten gedruckt werden. Damit dürfte sich die Brandenburgische Sammlung weiter vergrößern.

Reinhard Amler


Bilder aus den Weiten Afrikas

Ostsee-Zeitung vom 22. Oktober 2011

Diese Massai-Giraffen fotografierte Horst Schröder in der Serengeti. Sie sind auf dem Januarblatt seines Kalenders „Afrikas faszinierende Tiere“.

Diese Massai-Giraffen fotografierte Horst Schröder in der Serengeti. Sie sind auf dem Januarblatt seines Kalenders „Afrikas faszinierende Tiere“.

Stralsund – Der Biologe und Fotograf Horst Schröder wurde in diesem Jahr 75 Jahre alt. Der frühere Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Sonnfried Streicher, schrieb für die OSTSEE- ZEITUNG eine Würdigung seines ehemaligen Kollegen, der für 2012 einen Afrika-Kalender herausbrachte .

Kennern ist er seit über fünf Jahrzehnten als bemerkenswerter Tierfotograf bekannt. 27 Jahre lang war Horst Schröder Kurator für Fische und Vögel am Deutschen Meeresmuseum. In diesem Zeitraum hat er als äußerst gewissenhafter Biologe und erfahrener Museologe entscheidend am Aufbau und der Weiterentwicklung des Museums mitgewirkt. Und dass sich die Inseln Oie und Kirr im Barther Bodden bis zur Wende zum artenreichsten Küstenvogelschutzgebiet im Ostseeraum entwickelten, ist in hohem Maße auch sein Verdienst. Schröder zählte zu jenen Wissenschaftlern, die ihre Kenntnisse und Erlebnisse durch zahlreiche, viel gefragte Bücher einem großen Interessentenkreis vermittelten. Mit Veröffentlichungen, die hohe Auflagen erreichten und sogar – wie der Band „Faszination der Nähe“ – auf der Leipziger Buchmesse als „Schönstes Buch der DDR“ ausgezeichnet wurden. Dass Horst Schröder als nunmehr 75-Jähriger einen so beeindruckenden Kalender zur Tierwelt Afrikas vorlegt, kommt nicht von ungefähr. Schon als ich 1955 den angehenden Museologen kennen lernte, fiel mir während unserer Exkursionen auf, mit wie viel Sachkenntnis und Ausdauer er Tiere beobachtete. Geduld, diese Eigenschaft braucht ein Tierfotograf ganz besonders. Eine Eigenschaft die er später – manchmal zum Leidwesen seines Umfeldes – geradezu perfektionierte. Das Verhalten der Tiere auch fotografisch festzuhalten, reizte ihn schon frühzeitig. DiesenNeigungenkamschon sein erster Arbeitsplatz am Müritz-Museum Waren, das er als Direktor leitete, sehr entgegen. Die nahe gelegenen Rastplätze der Kraniche und Gänse, über die er seine Diplomarbeit schrieb, die Jagdgebiete der Fischund Seeadler lockten ihn immer wieder zur Fotopirsch. Als Horst Schröder 1975 zum Deutschen Meeresmuseum kam, waren wir mitten in den Vorbereitungen für unsere erste Expedition zu den Korallenriffen des Roten Meeres. Ein „Fischbiologe“ musste dabei sein. Undso war er auf beiden Expeditionen 1976 und 1979 nicht nur beim Erkunden und Sammeln am Riff, sondern auch als Fotograf voll eingespannt. Mit über 5 000 Aufnahmendokumentierte er den Verlauf dieser außergewöhnlichen Expeditionen. Für viele Publikationenund Vorträge bildeten seine Fotos den Grundstock. Während dieser Expeditionen erfuhr ich erstmals von Schröders großem Wunsch, unbedingt einmal die afrikanische Tierwelt zu erleben. Auf die Begegnung mit den ersten Elefanten in freier Wildbahn musste er allerdings noch fast zwei Jahrzehnte warten. Doch auch in dieser Zeit war er als Fotograf äußerst aktiv. Allein in der von ihm redaktionell geleiteten Schriftenreihe„ Meer und Museum“ bereichern 415 seiner Fotos die ersten 16 Bände. Erst durch die Reisemöglichkeiten nach der Wende erfüllte sich sein Traum. Zehnmal bereiste er zwischen 1993 bis 2006 die ostafrikanischen Nationalparks in Kenia und Tansania. Jedes Mal kehrte er mit hunderten fantastischen Tieraufnahmen zurück. Bilder, die es wahrscheinlich ohne das kundige Auge des Biologen so nicht gäbe. Stundenlang konnte Horst Schröder mit Begeisterung von seinen Erlebnissen, aber auch von den Gefahren für die Tierwelt berichten. Der bei Digitaldruck Kruse, Stralsund in den Formaten DIN A 4 und A 3 erschienene Kalender verrät nicht nur den erfahrenen Tierfotografen, sondern auch den kundigen Biologen. Durch die Nutzung der Rückseiten mit weiteren 60 titelseitig-würdigen Fotos und kurzen sehr informativen Texten entstand ein regelrechtes Kalenderbuch. Dadurch erhält man auf unterhaltsame Weise Einblicke in die Lebensweisen afrikanischer Tiere, ihre Gefährdung und die Schutzmaßnahmen. Nur 73 Motive aus einigen Tausend auswählen zu können, muss ihm zur Qual geworden sein. Denn wer kann schon auf ein Fotoarchiv von über 15 000 Aufnahmen allein aus Afrika und etwa 4 500 Bildveröffentlichung verweisen?

Portugiesische Handschrift und handkolorierte Schmetterlinge von 1787

Ostsee-Zeitung vom 14. Oktober 2011

Archiv-Mitarbeiterin Belinda Engel präsentiert den neuen Kalender. Foto: Stadtarchiv

Archiv-Mitarbeiterin Belinda Engel
präsentiert den neuen Kalender.

Foto: Stadtarchiv


Stralsund – Heute erscheint zum zweiten Mal der Kalender „Schätze aus dem Stadtarchiv“. Die ausgewählten Motive aus dem Bereich der Bibliothek sowie der Kartensammlung der Stralsunder Einrichtung zeigen Kostbarkeiten der Illustrationskunst vergangener Jahrhunderte. Herausgeber sind das Stadtarchiv und die Firma Digitaldruck Kruse. Auf 13 Blättern finden sich unter anderem eine Schmuckseite aus einer 1485 in Italien gedruckten Inkunabel, einem Werk aus der Kinderstube des Buchdrucks, farbenprächtige handkolorierte Schmetterlingsdarstellungen von Johann Friedrich Herbst aus dem Jahr 1787 oder ein mit Pflanzenmotiven und Goldeinlagen geschmücktes Blatt aus einer äußerst seltenen Handschrift des portugiesischen Mathematikers und Theologen Francisco de Mello. Die Fotos stammen von Robert Weber, die erläuternden Texte aus der Feder der Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Regina Nehmzow. Jedes Motiv kann beim Digitaldruck Kruse auch einzeln in verschiedenen Formaten und auf unterschiedlichen Materialien – wie zum Bespiel Leinwand – bestellt werden. Neben dem bereits bekannten DIN-A3-Format gibt es in diesem Jahr einen 21 Zentimeter großen Tischkalender zum Aufstellen. Der Wandkalender zum Preis von 16,95 Euro und der Tischkalender – dieser kostet 9,95 Euro – sind im Stadtarchiv, im ABC-Antiquariat in der Badenstraße 44, in der Tourismuszentrale, im Ozeaneum, in den Buchhandlungen und bei der Firma Kruse erhältlich.

Zauber alter Gutshäuser eingefangen

Ostsee-Zeitung vom 5. August 2011

Andre Kobsch (l.)und Jörg Matuschat stellten jetzt ihr neues Buch „Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern – Teil 1“ vor, das im Druck- und Verlagshaus Kruse erschien. Foto: Miriam Weber

Andre Kobsch (l.)und Jörg Matuschat stellten jetzt ihr neues Buch „Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern – Teil 1“ vor, das im Druck- und Verlagshaus Kruse erschien.

 Foto: Miriam Weber


Stralsund – Von ihnen geht oft ein besonderer Zauber aus: Guts- und Herrenhäuser laden dazu ein, sich vorzustellen, wie sich das Leben in ihnen vor vielen Jahren abspielte. „Es sind Schätze, die gewahrt werden müssen und dieses Buch leistet einen wichtigen Teil dazu“, zeigte sich Landrat Ralf Drescher angesichts des neusten Streichs aus dem Hause Digitaldruck Kruse überzeugt. Dort wurde am Mittwoch die fotografische Zeitreise „Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern Teil 1“ vorgestellt. Wie der Buchtitel bereits vermuten lässt, haben die Autoren Andre Kobsch, Ilka ZanderundJörg Matuschat im Laufe ihrer Recherchen eine so große Fülle an Material zusammengetragen, dass weitere Teile bereits fest in der Planung sind. Doch zurück zu den Anfängen. Gleich nach der Wende machten sich die Stralsunder Ilka Zander und Jörg Matuschat auf, um die Schlösser, Guts- und Herrenhäuser des Landes im Bild festzuhalten. Ab 1999 hatten Interessierte auf der Internetseite www.gutshaeuser. de die Chance, sich die Fotos anzuschauen. So wurde auch der leidenschaftliche Ansichtskartensammler Andre Kobsch auf das Projekt aufmerksam und es entstand die Idee, gemeinsame Sache zumachen. Mit dem Druck und Verlagshaus Kruse fand man zudem einen Partner aus der Region. Ein erstes Ergebnis liegt nun vor. Auf 156 Seiten können die Leser durch Vorpommern streifen und sich zu den Gebäuden historische Ansichten von Andre Kobsch und aktuelle Aufnahmen, von Ilka Zander und Jörg Matuschat im Vergleich ansehen. Der Leser entdeckt das beliebte Schloss Griebenow oder das bekannte Gutshaus in Parow genauso wie historische Aufnahmen des einstigen Herrenhauses in Behrenhoff oder Demmin. Angereichert wird der Bildband durch historische Fakten und Eckdaten zu den Bauten selbst. „Beim Layout war mir Übersichtlichkeit sehr wichtig“, erklärt Jörg Matuschat. Außerdem war es dem Autorentrio wichtig, dass es ein Buch für alle Menschen ist. „Man muss kein Architekt sein, um etwas Interessantes über die Häuser zu erfahren und es auch zu verstehen. Wir nehmen den Leser vielmehr an die Hand.“ In seiner Form und dem Layout erinnert das Buch an einen im vergangenen Jahr erschienenen Vorgänger „Guts- und Herrenhäuser auf Rügen“. „Das hat auch etwas mit Wiedererkennungswert zu tun und soll die Reihe symbolisieren“, erklärt Andre Kobsch. Wenn alles klappt wie geplant, dann können Freunde der Gutsund Herrenhäuser in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mit dem zweiten Teil dieser Reihe rechnen

Miriam Weber

Erstmals Übersicht mit Ferienunterkünften

Ostsee-Zeitung vom 22. Juli 2011

Franzburg – Vor ein paar Tagen ist ein Flyer aufgelegt worden, der über Ferienunterkünfte rund um den „Franzburg-Richtenberger See“ informiert. Aufgelistet sind 15 Anbieter von Ferienunterkünften der Städte Franzburg und Richtenberg sowie der Orte Behrenwalde, Millienhagen, Müggenhall und Wolfsdorf. Einzelne Piktogramme weisen darauf hin, welchen Service der Gast zu erwarten hat, ob Handtücher, Bettwäsche, Parken am Haus und Frühstück inklusive sind, es einen Fahrradverleih bzw. einen Brötchenservice gibt. „Die Erstellung des Flyers hat viel Zeit und Anstrengung erfordert, da natürlich die unterschiedlichsten Belange der einzelnen Vermieter Berücksichtigung finden sollten. Umso schöner ist es, dass wir jetzt ein gelungenes Produkt in den Händen halten können“, sagt Andrea Gerndt im Namen der Interessengemeinschaft. „Viel Unterstützung kam von Franzburgs Bürgermeister Mathias Blümel, der von Anfang an ein offenes Ohr für unser Anliegen hatte, sowie den Mitarbeitern der Firma Digitaldruck Kruse aus Stralsund, die uns bei der Umsetzung unserer Ideen immer hilfreich zur Seite gestanden haben“, fügt Andrea Gerndt hinzu. Wer Interesse hat, kann diesen Flyer in der Galerie im Klostergarten, dem Amt Franzburg/Richtenberg und in der Touristeninformation Richtenberg erhalten. Demnächst sollen alle Unterkünfteauchunter www.amt-franzburg-richtenberg.de im Internet abrufbar sein.

Zwei Neuerscheinungen aus dem Hause Kruse

Ostsee-Zeitung vom 13. Mai 2011

Die beiden Neuerescheinungen aus dem Verlag Kruse wurden bei Weiland vorgestellt. Foto: M. We.

Die beiden Neuerescheinungen aus dem
Verlag Kruse wurden bei Weiland vorgestellt.

Foto: M. We.


Stralsund – Doppelpremiere bei Weiland: Mittwochabend wurden gleich zwei Neuerscheinungen aus dem Hause Kruse vorgestellt. Viele Besucher waren gekommen, um sich die aktuelle Ausgabe aus der Reihe „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“ anzusehen, die traditionell in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Stralsund entsteht. „Als wir vor zwei Jahren das erste Heft herausgaben, hätten wir im Leben nicht daran gedacht, dass wir damit so einen Erfolg haben“, freute sich Dr. Sabine Koppe, Leiterin der VHS. Inzwischen ist bereits Ausgabe vier geplant. Für die Ausgabe 2011 stellten 15 Autoren ihre Beiträge kostenlos zur Verfügung. Die Themen reichen von der Pulverturm-Explosion in Stralsund im Jahre 1770 über die dunklen Stunden der Stralsunder Pfarrkirchen bis hin zur Geschichte der Volkswerft. Die Druckkosten für die begehrten Hefte übernahm, wie auch bei den vergangenen Ausgaben, der Verlag Kruse. „Das Zusammenspiel zwischen Beteiligten klappt gut, und ich bin für das Engagement aller sehr dankbar“, sagte Sabine Koppe abschließend. Frisch aus dem Druck kommt außerdem „Eine fotografische Zeitreise durch das alte Stralsund“ von Andreas Neumerkel und Jörg Matuschat. In amüsanter Weise entführte Neumerkel die Gäste zu einem fotografischen Spaziergang durch die alten Straßen der Hansestadt. Mit vielen Anekdoten angereichert beeindruckte er vor allem als „wandelndes Stadtlexikon“mit detailliertem Wissen. Er wies darauf hin, dass alle Fotos ausschließlich aus Privatbeständen stammen. Untergliedert nach verschiedenen Bereichen, wie Schulen, Denkmäler oder Ereignisse, gibt es im Buch zu allen Bildern Erläuterungen – sowohl zu den Abbildungen selbst als auch zu den Motiven. Spannende Fotos werden gezeigt, die nicht nur einen Einblick in das alte Stralsund liefern, sondern auch einen Eindruck vom Leben der Menschen in vergangenen Zeiten vermitteln.

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Fotografische Zeitreise

Ostsee-Zeitung vom 11. Mai 2011

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Stralsund – Wer sich für die Geschichte der alten Hansestadt Stralsund interessiert, sollte sich den heutigen Abend vormerken. Ab 19 Uhr präsentiert das Druck- und Verlagshaus Kruse in der Weiland- Buchhandlung zwei interessante Neuerscheinungen. Zum einen die neue Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur undAlltag“ von Jörg Matuschat. Eine weitere Neuerscheinung von Jörg Matuschat und Andreas Neumerkel trägt den Titel „Eine fotografische Zeitreise durch das alte Stralsund“. Das Buch vereint Fotos und Lithographien aus der Zeit von 1860 und 1960 mit kurzen erklärenden Texten der Autoren.

Sundische Geschichtshefte sogar in Kanada begehrt

Ostsee-Zeitung vom 3. Mai 2011

Ein Blick in die Badenstraße um 1880. Foto: Archiv

Ein Blick in die Badenstraße um 1880.

Foto: Archiv


Stralsund – Die Geschichte der Hansestadt steht am 11. Mai bei Weiland im Mittelpunkt. In der Buchhandlung präsentiert ab 19 Uhr das Verlagshaus Kruse zwei Neuerscheinungen. Zum einen erscheint die neue Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag". Die Hefte, die seit 2009 von der Volkshochschule heraus gegeben werden, stoßen auf immer größeres Interesse. Sogar aus Kanada ging eine Bestellung ein. Das neue Heft, das von Jörg Matuschat in hervorragender Weise gestaltet wurde, enthält 15 Beiträge. So beschäftigt sich Bodo Bernatzki ausführlich mit der verheerenden Pulverturmexplosion im Jahre 1770. Stefanie Brüggemann stellt die Ergebnisse der Ausgrabungen in der Wasserstraße 69 vor. Einen „Ausschnitt aus der Topographie der NS-Zwangsarbeit in Stralsund“ bietet Petra Clemens. Unglücke, die die drei großen Pfarrkirchen Stralsunds in ihrer Geschichte erleiden mussten, listet Rupert Eilsberger auf. Als weitere Neuerscheinung legt der Verlag ein neues Buch von Jörg Matuschat und Andreas Neumerkel vor. „Eine fotografische Zeitreise durch das alte Stralsund“ vereint Fotos und Lithographien von 1860 bis 1960. Zu den Abbildungen haben die Autoren kurze Texte geschrieben. Einheimische und Gäste der Stadt können sich mit diesem Bildband auf geschichtliche Entdeckungstour begeben.

Bahnhof ziert Kalenderblatt

Ostsee-Zeitung vom 16. Dezember 2010

Im Februar 2011 wird eine Karte vom Bahnhof Tribsees von der einstigen Schienengeschichte der Trebelstadt zeugen.

Im Februar 2011 wird eine Karte vom Bahnhof Tribsees von der einstigen Schienengeschichte der Trebelstadt zeugen.


Tribsees – Der neue Kalender für Tribsees ist da, zu haben in den Bäckergeschäften der Stadt. Insgesamt 13 Aufnahmen zeigen die Trebelstadt in alten Ansichten. Dazu gehören auch seltene Bilder, wie zum Beispiel vom ehemaligen Bahnhof (unser Foto), vom Mühlen-Altar in der Kirche, eine Luftaufnahme sowie einige Panorama- und Straßenansichten. Die Abbildungen stammen aus der Heimatsammlung des Tribseesers Wolfgang Stenzel. Andre Kobsch aus Stralsund schrieb dazu kurze Erläuterungen, und die Firma Digitaldruck Kruse übernahm die Gestaltungundden Druck des Kalenders, der 2011 in dieser Form zum dritten Mal erscheint.

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Auf Suche nach neuen Blickwinkeln

Ostsee-Zeitung vom 19. Juni 2010

Die Spezialität von Robert Weber sind bekannte Motive, die er für seinen Kalender auf ungewöhnliche Art fotografiert, wie dieses aus dem Heilgeistkloster.

Die Spezialität von Robert Weber sind bekannte Motive, die er für seinen Kalender auf ungewöhnliche Art fotografiert, wie dieses aus dem Heilgeistkloster.

Stralsund. „Lieblingsmotive habe ich eigentlich keine. Aber eine Landschaft widerspricht nicht und weiß, wie sie in die Kamera schauen muss“, sagt Robert Weber. Mit drei neuen Exemplaren erweitert der Stralsunder Verlag Digitaldruck Kruse das Angebot mit Kalendern der Hansestadt. Zum einen zeigt „Historisches Stralsund“ von Andreas Neumerkel zwölf Lithografien und Fotos der alten Hansestadt aus den Jahren 1865, 1870 und 1910. Alle aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt und mit kurzen erklärenden Texten des Historikers komplettiert. Einen Wochen-Tischkalender und einen Panorama-Monatskalender gestaltete der Stralsunder Robert Weber. Der Student der Wirtschaftsinformatik ist passionierter Hobby-Fotograf. Eines seiner Steckenpferde ist die Panorama- Fotografie, eine Wissenschaft für sich. So beinhaltet das Titelbild des Panoramakalenders, das im März 2010 entstand, insgesamt etwa 70 Aufnahmen. „Die hohe Kunst ist, dass es für den Betrachter wie aus einem Guss aussieht“, so der 30-Jährige. Deswegen dauert die Nachbearbeitung oftmals auch so lang. Extreme Aufnahmesituationen verlangen manchmal auch extreme Techniken. Schließlich warten vorbeiziehende Wolken nicht mal eben eine Stunde, bis der Fotograf seine Reihe von Bildern im Kasten hat. Noch schwieriger wird es dann bei Motiven, die noch mehr in Bewegung sind, wie etwa Pflanzen im Wind oder Wasser. Da bedarf es dann oftmals langer Nachbearbeitung. Die vielen Einzelaufnahmen haben jedoch den Vorteil, dass das Bild eine insgesamt sehr große Auflösung hat. Das heißt, wenn jemand ein riesiges Plakat eines Motivs haben möchte, ist das durchaus denk- und machbar, ohne Qualitätsverlust. „Das ist unser riesiger Vorteil.“ Immer wieder ist er auf der Suche nach neuen Motiven und hat Ideen im Kopf. Das können manchmal auch die am meisten fotografierten Objekte der Stadt sein – Robert Weber sucht nach einem neuen Blickwinkel. Bei vielen Aufnahmen gehört aber auch jede Menge Glück dazu, dass sie später auf den Betrachter so beeindruckend wirken. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, trifft es perfekt. Manchmal sei es schon ärgerlich, wenn man etwa morgens um drei Uhr aufsteht und nach Sassnitz fährt, um den Sonnenaufgang fotografisch festzuhalten, und dann ist es bewölkt. Doch das hält Robert, der derzeit an seiner Bachelorarbeit schreibt, nicht davon ab, nächstes Mal wieder mit Stativ und Panoramakopf und hochauflösender Spiegelreflextechnik loszuziehen, um den perfekten Moment abzupassen. Einen Wochenkalender gibt es in dieser Form das erste Mal bei Digitaldruck Kruse. „Wir wollten die Produktpalette verbreitern“, so Wolfgang Kruse. Dazu gehört auch ein Jahreskalender im A3-Format, den man mit persönlichen Fotos gestaltet drucken lassen kann – eine perfekte Geschenkidee.

 

Info: Ab sofort erhältlich bei Weiland und bei Digitaldruck Kruse, Frankenstraße 53: Historisches Stralsund von Andreas Neumerkel; Stralsund 2011 – Panorama-Monatskalender von Robert Weber; Stralsund 2011 –Wochen-Tischkalender.

Kalender für 2011 mit historischen Ortsansichten

Ostsee-Zeitung vom 19. Juni 2010

Insel Usedom. In den Buchhandlungen von Zinnowitz, Koserow, Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sind ab sofort Kalender für 2011 mit historischen Ortsansichten zu erwerben. Dr. Jörg Zapnik hat in Zusammenarbeit mit der Stralsunder Firma Digitaldruck Kruse das Ostseebad Zinnowitz, die Bernsteinbä- der sowie die Kaiserbäder auf historischen Postkarten zusammengefasst. Die einzelnen Postkarten stammen aus den Jahren bis 1945 – als Besonderheit sind die Kartentexte mit abgedruckt, was manchmal sehr amüsant ist. Auch die Kurverwaltung Zinnowitz ver- treibt den oben angeführten Ortskalender.

Neue Ausgabe der Stralsunder Hefte

Ostsee-Zeitung vom 6. Mai 2010

Stralsund. Im November 2008 gab die Volkshochschule in Zusammenarbeit mit der Firma Digitaldruck Kruse die erste Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“ heraus. Nunmehr liegt das zweite Heft vor, dass am 10. Mai ab 19 Uhr in der Weiland- Buchhandlung (Ossenreyerstraße) vorgestellt wird. Wiederum haben Historiker, Bauforscher, Archäologen und historisch interessierte Laien wissenswerte und unterhaltsame Beiträge zu geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Aspekten Stralsunds geschrieben. So beschäftigt sich Petra Clemens im Beitrag „Zwangsarbeiter in Stralsund“ mit einem brisanten Thema der Stadtgeschichte, das bisher immer umgangen wurde. Detlev Brunner vermittelt interessante Fakten zum Besuch des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg im September 1927. In seinem Beitrag „Stralsund eine große Stadt...mit Reichtümern erfüllt“ beschäftigt sich Gunnar Müller ausführlich mit Lebensstil und Luxus in der mittelalterlich- frühneuzeitlichen Stadt. Im Rahmen der Präsentation spricht der Prähistoriker zu diesem Thema. Die Gestaltung des reich illustrierten Heftes lag wiederum in den Händen von Jörg Matuschat. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Kalender offenbart viele Kostbarkeiten

Ostsee-Zeitung vom 31. März 2010

Robert Weber, Dr. Regina Nehmzow und Wolfgang Kruse (v.l.) zeigen das Resultat der ersten Zusammenarbeit: den Kalender „Schätze aus dem Stadtarchiv Stralsund“. Foto: M. Weber

Robert Weber, Dr. Regina Nehmzow und Wolfgang Kruse (v.l.) zeigen das Resultat der ersten Zusammenarbeit: den Kalender „Schätze aus dem Stadtarchiv Stralsund“.

Foto: M. Weber

Stralsund. „Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich mir das anschaue“, sagt Dr. Regina Nehmzow. Dabei blättert sie in dem Kalender „Schätze aus dem Stadtarchiv Stralsund“, der in Zusammenarbeit mit der Firma Digitaldruck Kruse entstand und gestern dort präsentiert wurde. 13 Motive aus der Stadt- und Regionalgeschichte werden gezeigt, darunter bekannte Schriftstücke, wie die Stadturkunde, aber auch unbekannte, wie die erste kolorierte Stadtansicht, die nun das Deckblatt ziert. „Das sind Kostbarkeiten, die wir hier zeigen", sagt Regina Nehmzow. Denn bei allen Darstellungen handelt es sich um Fotos von Unikaten, die so nicht zu sehen sind. Für die Fotos konnten Wolfgang Kruse und die Leiterin des Stadtarchivs den Fachhochschul-Studenten Robert Weber gewinnen. Für den 30-jährigen Stralsunder eine besondere Aufgabe. „Natürlich war es schon allein spannend, die historisch bedeutsamen Stücke tatsächlich zu sehen und eine Herausforderung, sie bildlich festzuhalten.“ Auf den einzelnen Blättern im A3-Format finden sich nun eine Ganzdarstellung und je zwei oder drei Detailaufnahmen. „Wir haben uns entschlossen, weder das kalendarische noch den erklärenden Text in den Vordergrund zu stellen, sondern die Ansichten der Schätze“,sagt Regina Nehmzow. Aus der Fülle der Angebote im Archiv fiel es den Mitarbeitern schwer, die richtigen auszuwählen. Schließlich sollten die Dokumente auch optisch etwas hergeben, um im Kalender auch zu wirken. Eine wirklich schwierige Aufgabe, wie Regina Nehmzow rückblickend feststellt. Sie hofft, dass insgesamt ein kleines Kunstwerk entstanden ist, dass nicht nur die Geschichtsliebhaber anspricht. Man könne den Kalender auch gut als Geschenk und damit Werbung für Stralsund nutzen. Wolfgang Kruse wies darauf hin, dass alle dargestellten Kostbarkeiten auch einzeln, in anderer Form, etwa auf Leinwand, und in anderen Formaten gedruckt werden können. Beide waren sich einig, dass es auch künftig mit der Zusammenarbeit weitergehen soll. „Wir haben noch viel im Archiv, was gezeigt werden sollte“, so Regina Nehmzow. Nach Ostern gibt es außerdem zwei Neuheiten aus dem Hause Kruse. Zum einen ist dann das Buch „Gutshäuser und Schlösser auf der Insel Rügen - eine fotografische Zeitreise“ von Andre Kobsch, Ilka Zander und Jörg Matuschat erhältlich. Außerdem wurde eine Auswahl von Malereien von Bertram von Schmieterlöw als Buch zusammengestellt.

MIRIAM WEBER

Info: Die Kalender sind ab sofort in den Weiland-Buchhandlungen, im Stadtarchiv, Kulturhistorischen Museum, Ozeaneum, der Tourismuszentrale und der Firma Digitaldruck Kruse in der Frankenstraße für 16,95 Euro erhältlich.

Stralsunder Geschichten und Kalender

Ostsee-Zeitung vom 17. Februar 2010

Das Team von Digitaldruck Kruse: Jan Pioch, Robert Weber, Mathias Wiese, Wolfgang Kruse und Clemens Bietz (v. l.).	Foto: M. Weber

Das Team von Digitaldruck Kruse: Jan Pioch, Robert Weber, Mathias Wiese, Wolfgang Kruse und Clemens Bietz (v. l.).

 Foto: M. Weber

Stralsund. Im vergangenen Jahr war das „Stralsund-Heft“ von Jörg Matuschat aus dem Hause Digitaldruck Kruse ein voller Erfolg. „So eine Sammlung von Artikeln über die Hansestadt soll auch in diesem Jahr wieder erscheinen“, sagt Wolfgang Kruse. Noch in der ersten Jahreshälfte soll das Heft, das unter Schirmherrschaft der Volkshochschule steht und sich ausschließlich durch den Verkauf und nicht durch Werbung finanziert, erscheinen. Darin thematisiert werden Bauwerke Stralsunds, Geschichtliches und Kulturgeschichtliches. Für das Jahr 2010 haben sich Kruses wieder einiges vorgenommen. Seit über 20 Jahren trägt die Firma dazu bei, die Buch- und Kalenderlandschaft etwas bunter zu gestalten. „In Planung sind Bücher unseres Haus- und Hofautoren Jörg Matuschat“, erklärt Barbara Kruse mit einem Lachen. Darunter „Geschichten über den Neuen Markt“, „Stralsunder Hafen und seine Geschichte“. In Zusammenarbeit mit André Kobsch entsteht der Band „Gutshäuser auf Rügen“. Außerdem soll es eine erweiterte und aktualisierte Auflage der „Stralsunder Geschichten“ geben. Traditionell auf dem Programm steht der Druck von Kalendern. „Das Angebot ist breit gefächert“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Kruse. So wird der beliebte Stralsunder Wochenkalender wieder aufgelegt. Aber auch diverse andere, die die Hansestadt – egal ob aktuell oder historisch – als Motiv haben. „Im vergangenen Jahr starteten wir den Versuch mit einem Panoramakalender und waren überrascht, wie gut das angenommen wurde“, so Barbara Kruse. Deshalb gibt es das etwas andere Format vielleicht auch in diesem Jahr wieder. Ähnlich wie bei privaten Manuskripten, die dann von Kruses in Buchform gedruckt werden, erreichen die Firma viele Anfragen nach ganz persönlichen Kalendern. „Da hat sich seit ein paar Jahren ein richtiger Stammkundenkreis gebildet“, freut sich Barbara Kruse. Ein Kunde lebt in Nepal und bleibt dem Verlag treu. Natürlich habe sich die Auftragslage in den vergangenen Jahren gewandelt. War es früher eine Hauptaufgabe, große Bauzeichnungen zu drucken und zu kopieren, ist das mit der fortschreitenden Technisierung nicht mehr nötig. „Im vergangenen Jahr hatten wir Befürchtungen, dass auch uns die globale Krise erreichen würde“, so Barbara Kruse. „Doch wir blieben weitestgehend davon verschont und konnten zum Ende des Jahres noch einmal in modernere Technik investieren.“ Eine neue große Buchbindemaschine und ein Farbplotter gehören nun zum Inventar. „Bei solchen Dingen kommt uns zugute, dass wir eigentlich immer Studenten als Aushilfen bei uns haben“, meint Wolfgang Kruse. So bleibe man auf dem neuesten Stand und hinterfrage immer wieder, ob die Gleise nicht zu eingefahren sind. „Uns macht es Spaß, mit jungen Leuten zusammen zu arbeiten.“ Drei Festangestellte und drei Studenten sorgen derzeit dafür, dass die Kunden mit dem kleinen lokalen Verlag zufrieden sind.

M. WEBER

Kalender mit Bildern aus dem historischen Tribsees

Ostsee-Zeitung vom 17. November 2009

Im Juni können die Trebelstadt-Fans einen Kartengruß aus dem Tribseeser Stadtwald bewundern.

Im Juni können die Trebelstadt-Fans einen Kartengruß aus dem Tribseeser Stadtwald bewundern.


Tribsees. Ob die prächtige Stadtvilla mit dem Eichenfachwerk im Obergeschoss und dem spitzen Eckturm, gebaut von Maurermeister Otto Heuer, die Gastwirtschaft „Mecklenburger Hof“ in der Langeheerstraße 24 oder der Blick auf die Badeanstalt – viele historische Details sind in dem neuen Tribsees-Kalender zu finden. Sie stammen von Postkarten eines Sammlers aus der Trebelstadt und zeigen auch die Menschen aus dem vorigen Jahrhundert, so zum Beispiel die Männer vom Turnverein „Gut Heil“. Die kleinen Texte hat Andre Kobsch zusammengestellt. Die Herstellung des 2010er-Kalenders hat der Digitaldruck Kruse übernommen, in der Firma in Stralsund, Frankenstraße 53, gibt es die Jahresblätter ebenso wie in allen Filialen der Bäckerei Höppner, und zwar für 14,50 Euro.

I. S.

Panoramen der Stadt als Kalender

Ostsee-Zeitung vom 30. Oktober 2009

Die Ecke Ossenreyerstraße/Apollonienmarkt als Panorama. Im Kalender von Robert Weber schmückt das Bild den Monat Juni.
Die Ecke Ossenreyerstraße/Apollonienmarkt als Panorama. Im Kalender von Robert Weber schmückt das Bild den Monat Juni.

Stralsund. Und noch ein Foto-Kalender von der Hansestadt. Trotzdem hat er etwas Besonderes. Die Bilder sind 47,7 Zentimeter breit und 16 Zentimeter hoch, zeigen die schönstenAnsichten Stralsunds als Panorama. Fotografiert hat die Motive Robert Weber. Der 29-Jährige studiert Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule. Erst vor drei Jahren nahm er die Kamera in die Hand. Seitdem entwickelte sich das Hobby bei ihm sogar zur Profession. Mit seiner Firma „freelance Fotografie“ bietet er großformatige Bilder an. Die Panoramas im Kalender sind aus bis zu 300 Einzelfotos zusammengesetzt worden. Erhältlich ist der Kalender in der Weiland-Buchhandlung, in der Tourismuszentrale und bei Digitaldruck-Kruse.

JPW

Neuer Kalender mit Schätzen aus dem Hause Berchmeyer

Ostsee-Zeitung vom 22. April 2009

Das Mai-Kalenderblatt für 2010 der „Schätze aus dem Hause Berchmeyer“ zeigt Römer und Kelchgläser aus dem 17. Jahrhundert.	Foto: D. A.

Das Mai-Kalenderblatt für 2010 der „Schätze aus dem Hause Berchmeyer“ zeigt Römer und Kelchgläser aus dem 17. Jahrhundert.

 Foto: D. A.


Stralsund. Das Kalenderjahr 2010 ist im Buchhandel längst angebrochen. Seit gestern gibt es dort ein neues Stralsund-Kalendarium, herausgegeben und gedruckt von der Firma Kruse in der Frankenstraße, mit Fotos aus dem Stadtarchiv und dem Landesamt für Denkmalpflege. Die erläuternden Texte schrieben Andreas Neumerkel und Heiko Schäfer. Das Besondere: Der Kalender widmet sich den „Schätzen aus dem Hause Berchmeyer“, die bei archäologischen Grabungen auf dem Rathausplatz – der Parzelle Badenstraße 5 – entdeckt wurden. Hier lebte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Weinhändler Heinrich Berchmeyer. Das Stadtarchiv besitzt einen umfangreichen Nachlass mit Handels und Pfandbriefen, Rechnungen, sogar Stoffresten aus Goldbrokat. Diese Sammlung konnte jetzt durch die Öffnung eines Latrinenschachtes im Jahr 2008 erheblich erweitert werden. So kamen u. a. verschiedene Gläser ans Tageslicht. Zu sehen sein werden die Schätze vom 5. Juli bis 3. Oktober im Johanniskloster.

M. W.

Hefte zur Stadtgeschichte bei Weiland vorgestellt

Ostsee-Zeitung vom 22. November 2008

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Am Montag werden in der Weilandbuchhandlung neue Hefte zur Stadtgeschichte vorgestellt.

Repro: VHS


Stralsund. Zur Vorstellung der „Stralsunder Hefte für Geschichte und Alltag“ lädt die Volkshochschule am Montag um 19 Uhr in die Weilandbuchhandlung ein. Die Volkshochschule Stralsund und die Firma Digitaldruck Kruse bringen gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Autoren und Unterstützern ein Stralsunder Jahresheftmit Beiträgen zur Geschichte der Stadt heraus. Die Idee dazu entstand im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildungen für Gästeführer sowie bei Vorträgen und Diskussionen zur Stadtgeschichte. Aus Anlass der Buchpräsentation hält Bodo Bernatzki einen Eröffnungsvortrag. Weiterhin werden sich an dem Abend einzelne Autoren vorstellen und über ihre Beiträge sprechen.

85 Seiten pralle Stadtgeschichte

Ostsee-Zeitung vom 25. Oktober 2008

Andreas Neumerkel stellt am Dienstag das Buch „Zänkische Weiber am Schandpfahl“ vor. Foto: A. Li.

Andreas Neumerkel stellt am Dienstag 
das Buch „Zänkische Weiber am Schandpfahl“ vor.

Foto: A. Li.

 

Stralsund. Wie war das damals im Juli 1982, als das Hotel „Goldener Löwe“ am Alten Markt gesprengt wurde? Was für Geschichten ranken sich um das Areal, auf dem heute das Gewerkschaftshaus steht und früher das alte Schauspielhaus. Dort ereignete sic ham14. Juli 1861 ein schreckliches Unglück, als die Röcke zweier Tänzerinnen in Flammen aufgingen und die beiden nicht gerettet werden konnten. Die Zuschauer mussten die grauenvollen Szenen mit ansehen. Ursache des Brandes waren Gasflammen, mit denen das Theater damals beleuchtet wurde. Seit diesem Vorfall lagen bei jeder Vorstellung nasse Decken bereit. All das und viel mehr erfährt man im neuen Buch von Stadtarchivmitarbeiter Andreas Neumerkel und Robert Weber „Zänkische Weiber am Schandpfahl“. Die von Digitaldruck Kruse herausgegebene Broschüre erzählt Geschichten über den Alten Markt und seine Gebäude, wie es auch im Untertitel heißt. 85 Seiten pralle Stadtgeschichte mit vielen historischen und aktuellen Fotos. Der Bogen wird gespannt vom Wulflamhaus, das einst die „Greifswalder Herberge“ war, über Ratsapotheke, Artushof, das von 1748 bis 1751 errichtete Kommandantenhaus bis hin natürlich zum Rathaus. Erinnerungen werden geweckt an das beliebte Café Mehlert, das 1938 fast 50 Kellner, Konditoren und Verkäuferinnen beschäftigte. Akribisch schildert der für den Text verantwortlich zeichnende Neumerkel Stationen und Besitzerwechsel der Gebäude und würzt das allesmit kleinen Randgeschichten und Episoden. Von denen hätte mansich durchaus eine Portion mehr gewünscht, aber vielleicht hat der Autor da auch noch einiges in petto für die Buchvorstellung. Dazu wird am kommenden Dienstag um 19 Uhr in die Weiland-Buchhandlung in der Ossenreyerstraße eingeladen.

A.Li.

Neuer Kalender für Franzburg

Ostsee-Zeitung vom 14. August 2008

Firmenchef Wolfgang Kruse (links) und Graphiker Robert Weber präsentieren den neuen Franzburg-Kalender für 2009.

Firmenchef Wolfgang Kruse (links) und Graphiker Robert Weber präsentieren den neuen Franzburg-Kalender für 2009.


Franzburg. „Im vergangenen Jahr erschien der erste Kalender mit historischen Ansichten von Franzburg, und die Nachfrage dafür war so groß, dass wir uns entschlossen haben, auch für 2009 eine Ausgabe aufzulegen“, berichtet Thomas Brandenburg (45) aus Franzburg. Aus seiner privaten Heimatsammlung wählte er wieder seltene und interessante Ansichtskarten heraus. Die entsprechende grafische Gestaltung des Monatskalenders im A3-Format übernahm Robert Weber von der Firma Kruse Digitaldruck. Die Schlossstraße oder die Lange Straße finden sich im Kalender ebenso wie Lewes Hotel, auch als Deutsches Haus bekannt. Letztere Aufnahme zeigt das Gebäude noch mit Spitzdach, später wurde ein Geschoss draufgesetzt. Der Bismarckplatz (heute Platz der Freiheit) oder das Seminargebäude sind sicher vielen als Kartenmotiv bekannt. Ein Hingucker dürfte das Februar-Blatt mit dem Brunnen sein. Vielen alten Franzburgern ist die Mönchsquelle sichervom Osterwasserholen in guter Erinnerung. Das kleine Quellendenkmal, nach 1878 gebaut, erinnert an das Zisterzienserkloster Neuenkamp. Apropos Kloster: Die Schlosskirche zu Franzburg ist auf dem Mai-Kalendarium verewigt, und zwar so, wie das Gotteshaus im vorigen Jahrhundert vor 1876 aussah – ohne Dach. Interessenten können den Heimatkalender ab sofort bei der LVM-Versicherungsagentur Thomas Brandenburg in Franzburg sowie bei der Weiland-Buchhandlung oder der Firma Digitaldruck Kruse in Stralsund kaufen.

A.K. / I. S.

Archiv verkauft alte Stadtbilder

Ostsee-Zeitung vom 3. Juni 2008

Die breiten Bürgersteige und die Bäume am Straßenrand gaben der Wismarschen Straße in den 20er Jahren ein ganz anderes Gesicht. Foto: Stadtarchiv Die breiten Bürgersteige und die Bäume am Straßenrand gaben der Wismarschen Straße in den 20er Jahren ein ganz anderes Gesicht. Foto: Stadtarchiv

 

Stadtmitte. Er ist in diesen Tagen in den größeren Buchhandlungen der Hansestadt zu haben, der Kalender „Rostock – Historische Ansichten 2009“. Erstmals gibt es damit einen großformatigen Kalender mit An- sichten aus dem Rostock vergangener Tage. Die älteste Abbildung zeigt eine Farblithografie aus den 1820er Jahren vom Neuen Markt, das jüngste Foto ist von 1956. Es zeigt einen Sonder-Weihnachtsverkauf im noch nicht eröffneten, neu gebauten Warenhaus in der Langen Straße. Ein seltenes Stück ist auch die im Kalender veröffentlichte Arbeit des Rostocker Malers Thuro Balzer, der 1912 das Plakat „Rostocker Hütte im Maurertal 2179“ gestaltet hat.

Die zwölf Kalenderblätter stammen alle aus dem Bestand des Rostocker Stadtarchivs. „Wir haben 20 000 historische Aufnahmen im Bestand, und an diese Fotos kommen nur relativ wenige Einzelpersonen, darum sind wir sehr interessiert, sie auf diese Weise öffentlich zu präsentieren“, begründet der Leiter des Stadtarchivs, Karsten Schröder, warum das Amt einen Kalender herausbrachte. Karsten Schröder hat auch zusammen mit Bodo Keipke die Texte zu den Ansichten geschrieben.

Schröder findet, dass der Kalender für Rostock schon etwas Besonderes sei, denn bisher gebe es mit Stadtansichten als Kalender nichts Vergleichbares. Gehandelt werden lediglich historische Postkartenkalender und Kalender mit alten Ansichten aus Warnemünde. Nur Firmen haben hin und wieder mal historische Rostock-Kalender in Auftrag gegeben, diese waren aber nicht käuflich zu erwerben. Jetzt gibt es den Kalender von der Stralsunder Firma Digitaldruck Kruse. Sie hat bisher historische Stralsund-Kalender herausgegeben. „Es sind Kalender, die den historischen Nerv treffen, die sehr gut ankommen“, bestätigt Stralsunds Stadtarchivar Andreas Neumerkel.

Karsten Schröder lobt die hohe Druckqualität. Wenn man die mitunter kleinen Originalfotos kenne, sei das schon sehr beachtlich. „Die Sammler historischer Ansichten werden sich freuen.“

Das Rostocker Stadtarchiv sammelt weiter historische Ansichten und Fotos, um den Bestand zu erhöhen und historische Fotos für die Nachwelt zu erhalten. „Wir nehmen, was wir bekommen können“, sagt Schröder und verweist darauf, dass ein Foto oft eine ganz andere Aussage als ein Dokument ermögliche. Besonders stolz sei man, dass das Archiv gerade die Sammlung von 100 Fotos von den Großfeuern nach den Bombennächten im April 1942 als private Schenkung aus Hamburg bekommen habe. Zu Lehrzwecken für die Ausbildung von Feuerwehrleuten war damals ein städtischer Feuerwehrmann beauftragt worden, das Inferno von Rostock zu fotografieren.

THOMAS STERNBERG

Hugoldsdorfer Schloss als Kalenderblatt

Ostsee-Zeitung vom 18. April 2008

Das Hugoldsdorfer Gutshaus gestern und heute. Die Bildersequenz be- gleitet im Kalender von Jörg Matuschat die zweite Augustwoche.

Das Hugoldsdorfer Gutshaus gestern und heute.
Die Bildersequenz begleitet im Kalender von
Jörg Matuschat die zweite Augustwoche.

Landkreis. Die vielen Gutshäuser und Schlösser im Land haben es dem Stralsunder Fotografen und seiner Frau Ilka Zander schon länger angetan. Jedes Jahr geht das Paar sozusagen vor eigenen Haustür auf Entdeckungsreise. Die dabei entstandenen Bilder waren bereits in drei Kalendern zu bewundern, nun haben die Stralsunder den vierten veröffentlicht. In dem Wochenkalender 2009 mit seinen 53 Blättern sind auch drei Gutshäuser aus dem Stralsunder Altkreis verewigt. So macht das Blatt für die zweite Augustwoche auf das Hugolsdorfer „Schloss“ aufmerksam, das der Hamburger Gottfried Stockmar seit 2006 mit vielen Helfern zu neuem Leben erweckt. Geplant sind Altersresidenzen und Räume für sozialpädagogische Arbeit. Der neoklassizistische Bau entstand 1861 neben dem älteren Gutshaus aus dem Jahre 1796.

Gleich auf dem nächsten Kalenderblatt findet sich das 1860 entstandene Pöglitzer „Schloss“ mit seinem eigenwilligen neogotischen Baustil. Während hier noch eine Menge zu tun ist, erstrahlt das Krönnevitzer Gutshaus bereits wieder in alter Pracht. Dieses ist Motiv der Blatts für die vierte Januarwoche.

Nordvorpommern ist in dem Kalender außerdem noch mit den Gütern Deyelsdorf, Keffenbrink, Nehringen, Brönkow, Turow, Klevenow, Falkenhagen und Pütnitz vertreten. In Mecklenburg-Vorpommern wird der Bogen von Gadebusch bis Ueckermünde gespannt.

CHRISTOPH HOHLFELD

Service: Erhältlich ist der Kalender in der Stralsunder Lichtpauserei Kruse (Frankenstraße 53), in der Tourismuszentrale der Hansestadt sowie den beiden Weiland-Buchhandlungen. Verkaufspreis: 18,50 Euro.

Vom Kalender bis zum Straßenlexikon

Ostsee-Zeitung vom 8. Februar 2008

Waren es früher vor allem Bauzeichnungen, die Wolfgang Kruse vervielfältigte, entstehen heute in der Druckerei auch Bücher.

Von der Lichtpauserei zum Digitaldruck.

Von der Lichtpauserei zum Digitaldruck. Wolfgang und Barbara Kruse arbeiten seit 20 Jahren zusammen in der Firma.

Stralsund. „Dann verkleinern Sie das Ganze auf 70 Prozent, drücken noch einmal hier und hier und hier und das war's schon.“ Geduldig erklärt Jan Pioch einer Kundin zum wiederholten Mal die Bedienung des Kopierers. Zwischendurch händigt er einem anderen Kunden eine dicke Mappe mit abgelichteten Blättern aus. Geschäftig geht es zu bei Digitaldruck Kruse in der Frankenstraße 53. Seit Ende vergangenen Jahres hat das Familienunternehmen seinen Sitz wieder dort, wo alles anfing. Dass Tradition und Fortschritt sich nicht ausschließen müssen, dafür ist das Geschäft von Wolfgang Kruse ein gutes Beispiel. Seit 20 Jahren ist der Franzburger Inhaber der Firma, die er von seinem Schwiegervater übernahm. Zunächst in der Frankenstraße ansässig, zog das Unternehmen 1997 in die Schillstraße und kehrte nun wieder zurück. Einen Namen machten sich die Kruses vor allem als Lichtpauserei von Bauzeichnungen. „An vielen großen Projekten haben wir mitgearbeitet“, erzählt der 54-jährige Wolfgang Kruse. Der BfA-Komplex, die Rügenbrücke, das Klinikum, Autobahnanbindungen, der Brückenbau nach Usedom – für all diese wichtigen Bauvorhaben der vergangenen Jahre gingen die Unterlagen und Bauzeichnungen über die Maschinen von Wolfgang Kruse. Um in der Marktwirtschaft bestehen zu können, ist es wichtig, permanent präsent zu sein und das bedeutet wiederum, auch immer neue Wege zu gehen. „Die letzten 20 Jahre sind so schnell vergangen, und es sind so viele Dinge passiert“, ist Wolfgang Kruse erstaunt. Im Gegensatz zu früher kommen jetzt 70 Prozent der Aufträge über die Datenleitung. „Um ehrlich zu sein, ich bin sehr froh, dass ich schon über einen langen Zeitraum meine studentischen Aushilfskräfte habe. Die halten mich, was die Computertechnik betrifft, immer auf dem Laufenden.“ Immer an der Seite des studierten Landwirts ist auch seit 20 Jahren seine Frau Barbara. „Seit 1988 arbeite ich mit meinem Mann zusammen“, erklärt die gelernte Bibliothekarin. „Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, sich nahezu 24 Stunden am Tag zu sehen“, gibt sie zu. „Aber irgendwie haben wir einen Weg gefunden, dass es funktioniert." Ob eines der beiden erwachsenen Kinder irgendwann einmal in die Fußstapfen der Eltern tritt, darüber zerbrechen sich die Kruses noch nicht den Kopf. Gerade machen sie sich Gedanken über viele zukünftige Felder, wie zum Beispiel die Verlagsarbeit. So wurde 2007 über 1000-mal das Buch „Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen – Stralsunder Straßen und ihre Geschichten“ von Andreas Neumerkel und Jörg Matuschat bei Kruses aufgelegt. Andreas Neumerkel erklärt einen wichtigen Vorteil der Zusammenarbeit: „Es werden immer nur bei Bedarf und so viele Exemplare gedruckt wie auch benötigt werden, so entstehen keine Ladenhüter.“ Die Verlagsarbeit ist für alle Beteiligten ein spannendes Kapitel. Viele Projekte stehen auf dem Plan. Unter anderem soll ein erstes Jahrbuch der Geschichte von Stralsund bei Kruse entstehen, dessen Herausgeber die Volkshochschule ist. Außerdem entsteht ein Bildband mit Werken des Stralsunder Malers Bertram von Schmiterlöw. Schon länger im Programm sind hingegen Kalender. Besonderer Beliebtheit weit über die Stadtgrenzen hinaus erfreuten sich die Monatsblätter mit Fotos der Rügenbrücke. „Wichtig für uns sind jetzt die Erweiterung der Technologien auf dem Gebiet der Buchbinderei und der systematische Ausbau der Verlagsarbeit auch über Stralsund hinaus“, so Wolfgang Kruse.

Miriam Weber

Kalender erinnert an das alte Dorfleben

Ostee-Zeitung vom 19. September 2007

 

So sah der Negaster Ortsteil Seemühl zu Kaisers Zeiten aus. Die Windmühle ist längst verschwunden, auch das Gasthaus ist Geschichte.

Repro: Kruse

 

 

Steinhagen/Stralsund. Ob es mehr Nostalgie ist, Heimatliebe oder Interesse an Regionalgeschichte – alte Ansichtskarten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Seit Montag ist der nunmehr dritte Kalender für 2008 mit historischen Motiven aus dem Stralsunder Umland auf dem Markt. Nach Franzburg und Richtenberg rückt der Stralsunder Verlag Digitaldruck Kruse nun die Gemeinde Steinhagen in den Blickpunkt. Die heute 2700 Einwohner zählende Stadtrandkommune, die in den vergangenen 15 Jahren ein rasantes Wachstum erlebte, ist dafür auch ein dankbares Thema, hat doch gerade der Ortsteil Negast sein Gesicht völlig verändert. Dazu trug allerdings auch die längst wieder verschwundene Eisenbahn bei, die auf dem Mai-Blatt des Kalenders zu sehen ist – mit Bahnvorsteher, Kaiserflagge und rauchender Dampflok. Längst Geschichte sind auch die Windmühle und das Gasthaus in Seemühl. Und von Segelbooten auf dem Borgwallsee kann man heute auch nur träumen. Vertrauter scheinen da schon die Bilder aus Steinhagen, das stärker seinen dörflichen Charakter bewahrt hat. Es ist wieder mehr als ein reiner Bildkalender geworden – dank der erklärenden Texte der Stralsunder Historikerin Daniela Krause, die direkt unter jedem Motiv zu finden sind. Für das Layout zeichnet Jan Pioch, ebenfalls Hansestädter, verantwortlich. Die historischen Karten stellten Lutz Sprycha, Dietar Büssow von der Negaster Feuerwehr und das Stralsunder Stadtarchiv zur Verfügung. Ein Problem ist allerdings die höchst unterschiedliche Qualität der Vorlagen, einige Motive hätte man besser nicht auf diese Größe gezogen. Verkauft wird der Kalender bei Kruse in Stralsund, Schillstraße 35.

C. H.

Historische Ansichten als Monatskalender

Ostsee-Zeitung vom 14. Mai 2007

Stralsund. Nachdem der Wochenkalender für 2008 mit historischen Ansichten aus der Geschichte der Stadt seit einigen Wochen auf dem Markt ist, folgt eine weitere Neuerscheinung. Digitaldruck Kruse als Herausgeber hat sich mit Texter Andreas Neumerkel und Gestalter Jan Pioch entschieden, die besten Stralsund-Fotos aus vergangenen Zeiten noch zusätzlich als Monatskalender zu veröffentlichen. Er soll ab heute in den Buchhandlungen erhältlich sein.

Neuer Kalender mit Richtenberg-Motiven

Ostsee-Zeitung vom 12. Mai 2007

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Ländliches Idyll zu Kaisers Zeiten: Dieser Blick auf den Kirchberg ist das November-Motiv des historischen Richtenberg-Kalenders.


Richtenberg/Stralsund. Ob Markt, Schützengarten, Kaiserhalle, Berghotel und natürlich die Lange Straße – alles ist in historischen Ansichten auf einem Kalender für 2008 zu sehen, der ab Montag in Stralsund verkauft wird. Bei den zwölf Motiven handelt es sich um Postkarten aus Kaisers Zeiten. Die Texte für das von Digitaldruck Kruse herausgegebene Werk schrieb die Stralsunder Historikerin Daniela Krause, die selbst in Greifswald studiert hat. Freude an dem Kalender werden nicht nur eingefleischte Richtenberger haben. Die von vielen unterschätzte pommersche Kleinstadt bietet genug reizvolle Ansichten. „Die landschaftliche Umgebung Richtenbergs ist so malerisch schön, dass selbst König Friedrich Wilhelm IV. auf seiner Durchreise kurz hier verweilte“, schreibt Daniela Krause und zitiert aus der Stadtchronik: „Am 18. August 1853 Nachmittags passierte Se. Majestät... auf seiner Reise von Putbus nach Schlemmin die hiesige Stadt. Allerhöchst dieselben geruhten, nach vorgängiger ehrfurchtsvoller Begrüssung durch den Bürgermeister Vahl in dem zum Empfang festlich geschmückten Hause des Kaufmanns J. C. Saß einige Zeit zu verweilen.“ Solche kleinen Geschichten erzählt die Stralsunderin auf jedem Blatt – von der alten Eisenbahnstrecke über das Wappen bis zur Schnapsbrennerei. Die Postkarten stellten Renate Vinke aus Niepars, Christoph Mann aus Stralsund und Thomas Brandenburg aus Franzburg zur Verfügung.

C. H.

Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen

Ostsee-Zeitung vom 19. April 2007

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Dieses Stralsunder Trio sorgte für die Herausgabe des ersten Straßenlexikon der Hansestadt: Autor Dr. Andreas Neumerkel, Jörg Matuschat, der für die Gestaltung verantwortlich zeichnet, und Verleger Wolfgang Kruse (v. r.).

 

OZ-Foto: A. Li.

Stralsund. Da haben sich drei gefunden, die noch einiges zusammen auf die Beine stellen wollen. Aber erst einmal galt es am Dienstagabend, die Premiere zu feiern.

In der Weiland-Buchhandlung wurde der druckfrische Erstling vorgestellt unter dem Titel „Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen – Stralsunder Straßen und ihre Geschichte“. Ein Gemeinschaftsprojekt von drei Stralsundern, wobei das auch ein bisschen damit zu tun hatte, dass Dr. Andreas Neumerkel mit seiner Idee eines Stralsunder Straßenlexikons bei größeren Verlagen, wie Hinstorff in Rostock, auf Granit biss. „Zu speziell, zu regional“ bekam er zu hören. Und landete so bei Wolfgang Kruse, Chef des Druck- und Verlagshauses in der Schillstraße. „Für mich war das Herausgeben eines Buches Neuland, aber die Zusammenarbeit hat viel Spaß bereitet. Weitere Projekte sollen folgen, zum Beispiel ein Werk über Schmiterlöw“, verriet Kruse.

Die Gestaltung des 184 Seiten dicken Bandes (Preis 19,80 Euro) lag in den Händen von Jörg Matuschat, Mitarbeiter der Tourismuszentrale. Er nahm nicht nur wesentlichen Einfluss auf die Auswahl der zahlreichen Fotos und Postkarten aus vergangenen Zeiten, auch selbstgemalte Bilder illustrieren den unterhaltsamen Streifzug durch die Straßen der Stadt.

Neumerkel in seinem Element – so könnte man den knapp zweistündigen Premierenabend charakterisieren. Ohne in Manuskripte zu schauen, räsonierte er über Häuser, hatte immer die nötigen Jahreszahlen und Eigentümer parat, bestach durch sein immenses historisches Wissen. Kein Wunder bei dem Mann, der im Stadtarchiv arbeitet und nicht nur für die Lokalausgabe der OSTSEE-ZEITUNG unzählige Beiträge zur Stadtgeschichte schrieb.

Im Mittelalter entstanden die Straßennamen aus dem Volk heraus, berichtete der Autor. Da wurden sie nicht nach berühmten Persönlichkeiten benannt wie heutzutage, sondern nach Personen, die in der Gegend das größte Haus hatten. So kam unter anderem die Ossenreyerstraße zu ihrem Namen. Später spielten auch Handwerkerberufe (Böttcherstraße), charakteristische Eigenschaften (Langenstraße) oder örtliche Gegebenheiten (Marienstraße) eine Rolle. Und manchmal gebe es gar keine Erklärung, wie bei Prignitz.

Neumerkel bedauert, dass die einstige Vielfalt der Straßennamen und auch ein Stück Originalität verloren gingen. Aber irgendwann hätten es zum Beispiel die Bewohner der Arschkerbe – heute Jacobichorstraße zwischen Papen- und Frankenstraße satt gehabt, diese Adresse anzugeben. 1624 wurde der Abschnitt in Karrenstraße umbenannt.

Was gab es nicht für tolle Straßennamen damals, die sich dank des gutes Registers im Buch leicht zuordnen lassen: Auf dem Hüx, Breite Zwergstraße, Kleiner Plauderberg, Siebmacherstraße und sogar Am roten Meer.

Für den großen Schnitt sorgten die Forderungen der Post. So mussten 1869 zahlreiche Straßennamen aufgegeben werden, damit sich die Zusteller besser zurechtfinden. Andreas Neumerkel würde es am liebsten sehen, wenn auf heutigen Schildern auf die Namen von einst verwiesen würde.

A. Li.

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Viele Einheimische stellten Fotos für das Buch zur Verfügung. Dieser Blick in die Heilgeiststraße stammt aus dem Jahre 1903. Drei Jahre zuvor fuhr erstmals die Straßenbahn dort entlang. Die Häuser auf der historischen Postkarte fielen fast alle dem Bombenangriff am 6. Oktober 1944 zum Opfer.

Foto: A.

Straßenlexikon erscheint

Ostsee-Zeitung vom 5. April 2007

Stralsund. Lange war es angekündigt, in wenigen Tagen gelangt es endlich in die Buchläden: ein Straßenlexikon für Stralsund. Am 17. April um 19 Uhr stellen Andreas Neumerkel und Jörg Matuschat in der Weiland-Buchhandlung ihr erstes gemeinsames Buch „Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen Stralsunder Straßen und ihre Geschichte“ vor. Herausgeber des 184 Seiten umfassenden und mit einer Vielzahl historischer Abbildungen und Fotos der Gegenwart illustrierten Bandes sind die Stralsunder Barbara und Wolfgang Kruse. 90 Straßennamen werden in ihrer Entwicklungsgeschichte vorgestellt, darunter bis auf wenige Ausnahmen alle der mittelalterlichen Altstadt.

Mit der Droschke nach Devin

Ostsee-Zeitung vom 27. März 2007

Die Geschichte des Kurhauses Devin beginnt 1886. Theodor Gless stellte den Antrag auf den Bau eines Restaurationsgebäudes im Park.

Die Geschichte des Kurhauses Devin beginnt 1886. Theodor Gless stellte den Antrag auf den Bau eines Restaurationsgebäudes im Park.


Stralsund. „Historische Ansichten“ heißt ein Wochenkalender für 2008, den der Archivar Dr. Andreas Neumerkel und die Firma Kruse gemeinsam herausgaben. Das Kalendarium entstand mit Unterstützung von Stralsundern, die private Fotos zur Verfügung stellten. In loser Folge veröffentlichen wir einige dieser Kalenderblätter.

Die Parkanlage und das Kurhaus Devin gehörten neben Altefähr und Negast um die Wende des 20. Jahrhunderts zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stralsunder. Mit der Droschke oder per Dampfer zogen an den Wochenenden Hunderte nach Devin. Der Ort südlich von Stralsund war zu jener Zeit selbstständig und wurde erst 1928 von der Hansestadt eingemeindet. Die Geschichte des Kurhauses beginnt 1886. Damals stellte Theodor Gless den Antrag auf Bau eines Restaurationsgebäudes im Deviner Park, der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. 1887 erweiterte er einen Pavillon, der seit 1863 stand, zu einem Restaurant. Nach umfangreicher Sanierung und der Errichtung eines Ersatzneubaus führt heute die Familie Glashagen das traditionsreiche Unternehmen.

Historische Stralsundfotos 2008

Ostsee-Zeitung vom 11. Januar 2007

Der erste Wochenkalender mit historischen Ansichten von Stralsund kommt am 15. Januar heraus. Als Titelblatt hat Autor Andreas Neumerkel eine Ansicht des Alten Marktes von 1905 ausgewählt.

Der erste Wochenkalender mit historischen Ansichten von Stralsund kommt am 15. Januar heraus. Als Titelblatt hat Autor Andreas Neumerkel eine Ansicht des Alten Marktes von 1905 ausgewählt.

Stralsund. Da zählt das neue Jahr gerade mal ein paar Tage, und schon ist ein Kalender für 2008 auf dem Markt. Dr. Andreas Neumerkel, Mitarbeiter des Stadtarchivs, hat erstmals einen Wochenkalender aus historischen Ansichten der Stadt zusammengestellt und sie mit erläuternden Texten versehen. Und da gerade bei Kalendern große Konkurrenz herrscht, wollte er ihn möglichst frühzeitig herausbringen.

Druck und Layout des Kalenders im A4-Format übernahm die Stralsunder Firma Digitaldruck Kruse, Schillstraße 35, bei der der Kalender ab 15. Januar ebenso zu haben ist wie beim Buchhandel Weiland und in der Tourismuszentrale. „Alle historischen Fotos und Postkarten wurden aus privater Hand kostenlos zur Verfügung gestellt“, erklärt Neumerkel, der sich dafür nochmals herzlich bedanken möchte und dem Kalender eine Liste der Leihgeber angefügt hat. Sollte der Kalender gut angenommen werden, könne er sich auch die Herausgabe eines Monatskalenders im A3-Format vorstellen.

E. GÜNTHER

Veröffentlichungen

Gutshaeuser Nord-Vorpommern
Gutshäuser und Schlösser in Nord-Vorpommern
Andre Kobsch, Ilka Zander, Jörg Matuschat
14,95 Euro

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